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Unser erster Wein, der auf der Maische vergoren wurde. Ab sofort verfügbar!  >>mehr Informationen

 

Projekt Schön Teil 1

Die Schön ist neben der Bruck unsere zweite große Lage im Spitzer Graben. Sie ist karg, steil, schwierig zu bearbeiten und stellt unser immer wieder vor neue Herausforderungen. Dafür bekommen wir aus ihren Parzellen Jahr für Jahr Traubenmaterial, das mit großer Klarheit, Dynamik und Tiefe die Essenz ihrer Weingärten offenlegt.

 

Als wir vor kurzem das Angebot bekommen haben, ein völlig verwildertes Stück der Schön an einer ihrer steilsten Stellen zu kaufen, haben wir nicht lange nachgedacht und zugegriffen. Wohl wissend, dass es das größte Rekultivierungsprojekt in der Geschichte unseres Weinguts werden würde. Einmal fertig – und das wird wohl erst in 7-8 Jahren der Fall sein – werden wir 20 Terrassen zwischen die Felsen der Lage gebaut haben.

Meine Oma meint, dass die Parzellen zuletzt in den 60er Jahren bewirtschaftet wurden und dass man früher zu diesem Teil der Schön „Höll“ sagte – weil sich im Sommer die Böden und Felsen darin extrem aufheizten. Wir werden es demnächst am eigenen Leib spüren. Fakt ist aber auch, dass wir bereits seitlich und oberhalb der „Höll“ Veltlinerweingärten kultivieren, aus deren Trauben wir exzellente Smaragde keltern.

 

Jenseits der qualitativen Aspekte gibt es für unser aber noch einen anderen Grund. Die Parzellen, Terrassen und Trockensteinmauern sind ein wesentlich Bestandteil der Kultur und Geschichte der Wachau und des Spitzer Grabens. Sie prägen das Gesicht unserer Gegend – und das soll auch in Zukunft so sein. In unregelmäßigen Abständen werden wir hier über die Entwicklung unseres großen Projekt berichten – mit Fotos & in Worten.

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